Regelwerke

Abbildung 3.4: Die CEN-Staaten in Europa1

Eine Voraussetzung für gute Beleuchtung ist die Einhaltung von Mindestanforderungen. Diese sind als quantitative und qualitative Gütemerkmale festgelegt und sind veröffentlicht in europäischen und nationalen Normen und Regelwerken, in EU-Richtlinien bzw. in deren national umgesetzten Rechtsvorschriften. Auch die Empfehlungen der Lichttechnischen Gesellschaften der Länder enthalten Hinweise für die Planung der Beleuchtung, so z. B.

  • in Deutschland von der Deutschen Lichttechnischen Gesellschaft e.V. (LiTG)

  • in Frankreich von der Association Française de l’Eclairage (AFE)

  • in Großbritannien der Code for Lighting von der Society of Light and Lighting (SLL), einem Teil von The Chartered Institution of Building Services Engineers (CIBSE)

  • in Österreich von der Lichttechnischen Gesellschaft Österreichs (LTG)

  • in der Schweiz von der Schweizerischen Lichtgesellschaft (SLG)

  • in den Niederlanden von der Nederlandse Stichting voor Verlichtingskunde (NSvV) und

  • in Italien von der Assoziazione Italiana di Illuminazione (AIDI).

1CEN steht für Comité Européen de Normalisation (europäisches Normenkomitee). CEN-Mitglieder sind gegenwärtig die nationalen Normungsinstitute von Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, der Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, der Türkei, Ungarn, dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und von Zypern.