Produktionsprozesse

Produktionsprozesse können die Umwelt durch Luftimmissionen, Gewässerverunreinigungen oder durch ein hohes Sondermüllaufkommen belasten. Zum Schutz der Allgemeinheit gegen diese Beeinträchtigungen wurde eine Vielzahl von Rechts- und Verwaltungsvorschriften sowie technische Normen erlassen.

Der Gesetzgeber widmet sich insbesondere folgenden Bereichen:

  • Der Luftverschmutzung nach dem in Deutschland gültigen Bundes-Immissionsschutzgesetz

  • der Wasserverunreinigung nach dem Wasserhaushaltsgesetz und

  • der Abfallablagerung nach dem Abfallgesetz.

Beispiele ökologischer Prozesse in der Leuchtenfertigung:

  • Für das Entfetten und Reinigen von Metallteilen müssen Lösungsmittel verwendet werden. Diese Lösungsmittel werden in einem geschlossenen Kreislauf mit vollautomatisch arbeitenden Filteranlagen wiederaufbereitet und dem Reinigungsprozess wieder zugeführt.

  • Die beim Entfetten der Stahlbleche anfallenden Ölschlämme werden in Abscheidern zurückgehalten. Die Rückstände werden getrennt von anderen Abfallarten entsorgt.

  • Lackierungen werden mit lösungsfreien Pulverlacken vorgenommen.

  • Trinkwasser wird mit hohem Aufwand in kommunalen Klärwerken hergestellt. Der Wasserbedarf wird erheblich durch Kühlanlagen mit geschlossenem Wasserkreislauf reduziert.

  • Bei der Herstellung von Leuchtenabdeckungen (Wannen) aus Kunststoff wird der anfallende Kunststoffabfall recycled. Durch Zerkleinern der Abfälle entsteht Granulat, das durch Extrusion in Plattenmaterial umgearbeitet und damit dem Fertigungsprozess wieder zugeführt wird.

  • Warmwasser-Heizungskessel mit Abgaswärmenutzern und automatischen, druckabhängigen und drehzahlgesteuerten Umwälzpumpen führen zu erheblichen Energieeinsparungen.